Bibeltage zu den Seligpreisungen in Aichelberg

2017 02 19 bibeltage aichelberg 0002Vom Sonntag, 19. bis Mittwoch, 22. Februar dieses Jahres veranstaltete die Gemeinschaft Calmbach mit ihrem Aichelberger Zweig die schon traditionellen Bibeltage im Bad Wildbader Stadtteil Aichelberg. Dort in der höchstgelegenen Kirche im Landkreis Calw auf 775 Meter über dem Meer begegneten die Besucher Gottes Wort, verkündet durch den bekannten Remchinger Evangelist Klaus-Dieter Mauer. Das Generalthema der diesjährigen Bibeltage waren vier ausgewählte Seligpreisungen der Bergpredigt.  Am Sonntag predigte Klaus-Dieter Mauer (er sei im folgenden bei seinem bekannten Kürzel KDM genannt) im Rahmen des dortigen Sonntagsgottesdienstes der evangelischen Kirchengemeinde über das Thema Arm – doch über-reich beschenkt. Pfarrer Dr. Gerhard Schäberle-Koenigs führte durch den liturgischen Teil des Gottesdienstes.

Die folgenden Veranstaltungen fanden jeweils am Abend statt. Am Montag stellte sich KDM dem Thema Im Leid – aber nicht einsam. Dieser Abend war vom Aichelberger Gitarrenkreis musikalisch umrahmt. Am Dienstag predigte KDM über Streit – und doch Mut zum Sanftsein, während er am Schlussabend Zum Frieden fertig – und andere merken es thematisierte. Trotz einer Erkältung war KDM auch von seinem Arzt nicht davon abzubringen, diese Veranstaltungen durchzuziehen. Man hat ihm die Anstrengung jedoch nicht angemerkt. Lebendig, humorvoll auch bei den ernsten Themen und den Zuhörern zugewandt beleuchtete er die Bedeutung der ausgewählten Seligpreisungen in unseren Lebenssituationen.2017 02 19 bibeltage aichelberg 0001 KDM erzählte von eigenen Erlebnissen und Begegnungen, wie z.B. von einer Frau, die ihn nach einem seiner Vorträge zum Thema Friedfertigkeit aufsuchte und berichtete, dass in ihrer Nachbarschaft eine Familie mit fünf Dobermännern eingezogen sei, die eine Bedrohung für die ganze Nachbarschaft darstellten und unaufhörlich bellten. KDM betete mit der Frau und wies darauf hin, dass Gott vielleicht nicht die schwierige Situation plötzlich aus der Welt schafft, dass man aber durch Beten einen anderen Standpunkt dieser Situation gegenüber gewänne. Abschließende gab er der Frau den Rat, sich eine Tüte Hunde-Leckerli zu besorgen. Nach einiger Zeit besuchte er den Ort, wo er mit dieser Frau gesprochen hatte und beschloss, diese Frau, deren Adresse er sich hatte geben lassen, zu besuchen. Er traf diese auch an und fragte sie, ob sie schon eine Tüte Hunde-Leckerli besorgt habe. "Oh ja!" entgegnete diese. "Sie habe schon viele Tüten gekauft und die fünf Dobermänner seien ihr schon sehr ans Herz gewachsen!"

Bilder:
Gerhard Barth   |  
Text: Gerhard Barth